FTC Hollen 1:1 SG Jheringsfehn/Stikelkamp

SG verpennt die Anfangsphase und sichert sich in der Nachspielzeit einen hochverdienten Punk

Vor der gewohnt starken Kulisse auf der Hollener Sportanlage sorgte der FTC vor dem Spiel zur Feier des Tages für eine osterliche Stimmung. Alle Spieler inklusive Schiedsrichter bekamen ein kleines Osterpräsent überreicht.
Vermutlich noch hypnotisiert von der idyllischen Oster-Einlaufmusik starteten die Fehntjer denkbar schlecht in die Partie. Mit dem ersten Angriff traf FTC Kapitän Nils Schmidt zur Führung für die Heimelf. Von diesem Schock musste sich die SG erstmal etwas erholen. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel ohne die ganz großen Höhepunkte. Die SG entwickelte nach und nach spielerische Vorteile, dafür war der FTC deutlich griffiger in den Zweikämpfen. Jonas Mindrup hatte nach rund 20 Minuten noch die beste Chance zum Ausgleich. Aus spitzem Winkel schloss er aber viel zu früh ab und war somit letztlich harmlos. Der FTC versuchte durch schnelles Spiel in die Spitze Akzente zu setzen, war damit aber am Ende auch nicht wirklich zwingend. Auf Seiten der SG war oftmals das letzte Zuspiel zu ungenau und im letzten Drittel fehlte es an Ideen um gefährliche Chancen zu kreieren. Die Halbzeitführung ging für den FTC zu diesem Zeitpunkt in Ordnung.
In der zweiten Hälfte entwickelte sich dann ein Spiel auf ein Tor. Die Gäste übernahmen von Anfang an komplett das Kommando und der FTC fand überhaupt nicht mehr statt. Durch die Einwechslung von Lars Prygoda zur Halbzeit kam deutlich mehr Körpersprache ins Fehntjer Spiel. Die erneut starken Nico Karsten und Nick Janssen auf den 6er Positionen schnürten den FTC in der eigenen Hälfte ein und jegliche Angriffsversuche wurden spätestens durch den heute überragenden Enno de Buhr in der fehntjer Innenverteidigung beendet. Die Hollener Bilanz der zweiten 45 Minuten ergab keinen einzigen echten Torschuss.
Nur konnten die Gäste aus ihrer drückenden Überlegenheit kein Kapital schlagen. Meist fehlte es in den entscheidenden Abspielen erneut an Präzision, wenn es dann mal zu Abschlusssituationen kam, war der starke Hollener Keeper Kai Harders zur Stelle. Die SG lief unermütlich an und drängte auf den nun mehr als verdienten Ausgleich. Hollen wusste sich letztlich nur noch mit diversen Foulspielen zu helfen, da man sonst überhaupt keinen Zugriff mehr bekam. Es fehlte die eine zwingende Situation zum Ausgleich.
Unermütlich wurden die Fehntjer von Trainer Andreas Ysker und den mitgereisten Anhängern angefeuert, bis es dann in der 93. Minute endlich so weit war. Bei einem langen Freistoß aus dem Halbfeld war mittlerweile sogar SG Keeper Jannik Heiten mit in den gegnerische 16er aufgerückt. Die druckvolle Flanke von Lars nahm Simon mit dem Rücken zum Tor per Kopf und lenkte den Ball zum umjubelten Ausgleich unter die Latte.
Mit Blick auf die zweite Hälfte ist dieser späte Punktgewinn für die SG mehr als verdient. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte übernahm das junge Team komplett die Kontrolle und hätte mit mehr zwingenden Aktionen vor dem Tor das Spiel auch gewinnen können.
Nächste Woche geht es für die Fehntjer zum Auswärtsspiel bei Groß Midlum. Anstoß ist um 14 Uhr.

SG verpennt die Anfangsphase und sichert sich in der Nachspielzeit einen hochverdienten Punkt

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